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Der Erlös des White Christmas Ball 2009 kam vollumfänglich dem Projekt LPLUS
zugute und erlaubte es uns, dafür ein komplettes Jahresbudget zur Verfügung zu stellen.
Mit dieser grösseren Impulsfi nanzierung konnte dieses von der Zürcher „Unternehmergruppe
Wettbewerbsfähigkeit“ (UGW) ins Leben gerufene Vorhaben die Jugendarbeitslosigkeit in
der Schweiz mit einem freiwilligen unternehmerischen Eff ort reduzieren. Allein im letzten
Berichtsjahr konnten weitere 140 neue Lehrstellen geschaff en werden. Des Weiteren leistet
LPLUS einen wertvollen Beitrag bei der Zusammenführung von Lehrlingen und Lehrbetrieben
mit dem Ziel, die Abbruchrate von Lehren zu reduzieren.
Wir werden LPLUS auch im kommenden Jahr weiter unterstützen, wenn auch in reduziertem
Umfang. Dies aus unserer Philosophie heraus, dass wir einerseits eine nachhaltige Beziehung
zu dem Projekt aufbauen wollen, aber gleichzeitig im Sinne der Hilfe zur Selbsthilfe
auch nicht mehr das ganze Budget beisteuern möchten und LPLUS sich damit breiter aufstellen
wird. Sie, liebe Gäste, sind jedoch herzlich eingeladen, LPLUS mit direkten Beiträgen,
neuen Lehrstellen oder in anderer Weise zu fördern.
Neu werden wir als Zürcher Veranstaltung erstmalig die Initiative „Zürcher Familien in Not“
unterstützen, von der wir uns direkt überzeugen konnten, dass sie seriös und unkompliziert
dort Hilfe leistet, wo diese direkt ankommt. Sie bietet punktuell Familien aus Zürcher
Gemeinden in echten Härtesituationen Hilfe, denen die zuständigen Sozialämter aus
formellen Gründen keine Unterstützung zukommen lassen dürfen. Oft genügt in krankheits-
oder arbeitsbedingten Härtefällen ein kleiner bis mittelgrosser Betrag, um die akute
Notlage einer Familie zu lindern und somit wiederum Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten.
Beispiele dazu umfassen die Begleichung von Arztrechnungen, welche die Versicherungsdeckung
überschreiten (z.B. Zahnkorrekturen) oder Beiträge an Aktivitäten, die eine
therapeutische Wirkung auf seelisch beeinträchtigte Kinder haben (z.B. Pfl ege und Betreuung
von Tieren, Programme zum Abbau von Übergewicht). In jedem Fall geht es darum,
die unmittelbare Härtesituation zu lindern und damit den Weg für eine erfolgreiche
Weiterentwicklung der Kinder und der Familie als Ganzes frei zu machen.
Jedes mögliche Engagement wird von ehrenamtlich arbeitenden Mitgliedern persönlich
in Augenschein genommen und beurteilt; sofern gutgeheissen, werden die entsprechenden
Familien nicht nur materiell unterstützt, sondern erfahren häufi g auch ein persönliches
Coaching, beispielsweise im Hinblick auf die Sanierung ihrer Finanzlage. Mit unserem
Engagement wollen wir einen Beitrag aus Zürich für Zürich leisten, da wir überzeugt
sind, dass aufgrund der soliden Organisation, der ehrenamtlichen Mitarbeiter und des
umfassenden Evaluationsprozesses jeder fi nanzielle Beitrag nachhaltig und zielgerichtet
Wirkung erzielen wird.
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